Autogene Drainage
Autogene Drainage ist eine Atemtherapietechnik, die
hauptsächlich
bei CF (Mukoviszidosepatienten) bzw. bei Patienten zu deren
Krankheitsbild
eine vermehrte Sekretproduktion dazugehört, angewendet wird.
Diese
Art der Atemtherapie ist in Belgien entwickelt worden und ist
eine Bronchialtoilette
Methode mit dem ziel der Selbsttherapie des Patienten. Es geht
darum dem
Patienten in atemerleichternden Positionen eine bewusst
gesteuerte Atmung,
die die oberen Luftwege offen hält, beizubringen. So ist es
möglich
während des Ausatmens Luft mit möglichst hoher Geschwindigkeit
von der Peripherie Richtung Mund bzw. Nase zu transportieren und
somit
auch das Sekret optimal zu mobilisieren. Der Widerstand während
der
Ausatmung wird wo gering als möglich gehalten. Der Patient lernt
mit Hilfe des Therapeuten Sekret zu lokalisieren, die Atmung
dorthin zu
lenken und so effektiv Sekret zu mobilisieren.
Krankheitsbilder bei denen AD angewendet werden kann:
- Cystische Fibrose (Mukoviszidose)
- Asthma
- Chronische Bronchitis
- Pneumonie
- Kartagener Syndrom
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